Baumpflegerinnen und Baumpfleger übernehmen alle Arbeiten in Zusammenhang mit der Pflege, Behandlung oder Fällen von Bäumen. 

Sie schneiden Hecken und Baumkronen aus, legen Baumscheiben an, beseitigen Sturmschäden, fräsen Wurzelstöcke und entfernen abgestorbene Äste. Baumpflegerinnen und Baumpfleger sanieren kranke Bäume, indem sie beispielsweise Löcher verfüllen oder stark überhängende Äste durch Abstützen, Verschrauben oder Versteifen stabilisieren. Schnittflächen behandeln sie mit speziellen Wundverschlussmitteln. Ist keine Sanierung möglich, fällen sie die kranken Bäume. Oft bieten Baumpflegerinnen und Baumpfleger auch die Entsorgung der Hölzer an, häkseln den Grünschnitt und transportieren größere Äste ab.

Arbeitsorte

Baumpflegerinnen und Baumpfleger arbeiten hauptsächlich in Betrieben für Baumpflege und Baumsanierung. Zudem sind sie bei Grünflächenämtern beschäftigt. Darüber hinaus können sie auch in Forstbaumschulen oder zum Baumschnitt für Unternehmen und Privatleute tätig sein.

Zugang zur Tätigkeit

Baumpflegerin oder Baumpfleger ist kein anerkannter Ausbildungsberuf. Grundlage ist häufig ein Ausbildungsberuf wie der des Gärtners und der Gärtnerin oder eine Ausbildung als Forstwirt/in oder als Landwirt/in. 

Außerdem sind spezifische Kenntnissen und Fertigkeiten notwendig. Dazu gehören beispielsweise die Baumkontrolle, der Umgang mit der Motorsäge und Seilklettertechniken. Zur Erlangung dieses Wissens können verschiedene Fortbildungskurse gemacht werden.

Auch ein Sachkundenachweis gemäß Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung kann für die Ausübung der Tätigkeit erforderlich sein.

Weitere Fortbildungsmöglichkeit

Geprüfter Fachagrarwirtin / geprüfter Fachagrarwirt Baumpflege und Baumsanierung

Wo gibt es Kurse? 

Schulen, die Kurse und Lehrgänge in der Baumpflege anbieten, sind beispielsweise die folgenden:

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