Zeitschrift B&B Agrar

Beratungsangebote in den Bundesländern

Landwirtschaftliche Beratung

Landwirte auf einem Feld
Foto: Countrypixel - Fotolia.com

Das Angebot landwirtschaftlicher Beratung in Deutschland ist ausgesprochen vielfältig und hat in vielen Bundesländern in den vergangenen Jahren Veränderungen erfahren. Insbesondere im Zusammenhang mit der Kofinanzierung von Beratung und Wissensvermittlung durch Mittel aus dem ELER-Fonds der EU erfolgten zum Teil grundlegende institutionelle Reformen und zum Teil eine deutliche Ausweitung des Beratungsangebots.

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Fragen der Übersichtlichkeit und der Transparenz von Beratungsangeboten und der Qualitätssicherung von Dienstleistungen werden wichtige Zukunftsthemen. Hier zeichnen sich neue Rollen und Aufgaben für die staatliche Verwaltung und für berufsständische Organisationen in den sich weiter ausdifferenzierenden landwirtschaftlichen Wissenssystemen ab.

Der in diesem Beitrag gegebene Überblick macht auch die Zunahme privatwirtschaftlicher Organisationen auf dem Beratungsmarkt deutlich. Diese weisen in der Tendenz eine größere Kundennähe und eine engere Berater-Klienten-Rate auf. Andererseits sind in den Unternehmen oft wenige Kapazitäten für Kontakte in die öffentliche Forschung vorhanden, sodass hier gegebenenfalls Unterstützung und Anreize für den gezielten Wissensaustausch und Weiterbildung geschaffen werden sollten.

Der Spagat zwischen einer thematischen Spezialisierung und einer ganzheitlichen Betriebsberatung wird zu einer großen professionellen Herausforderung. Die Förderung von inner- und zwischenbetrieblicher Kommunikation und Kooperation, die Bildung von und das Engagement in Netzwerken und Foren, die Nutzung von virtuellen Plattformen und die Entwicklung weiterer Koordinationsformen werden daher sowohl für die einzelnen Beraterinnen und Berater als auch für die Beratungsorganisationen an Bedeutung zunehmen.

In der PDF-Datei (siehe oben) werden die Beratungsangebote in den einzelnen Bundesländern dargestellt, dabei werden - soweit möglich - die wesentlichen Beratungsanbieter genannt und deren Beratungsthemen umrissen. Weiter werden die Finanzierungsmodi benannt und institutionelle Veränderungen dargestellt, die das jeweilige Wissens- und Innovationssystem (AKIS) kennzeichnen. Grundlage sind in allen Fällen die Webseiten der Beratungsträger und -anbieter, so, wie sie im Frühsommer 2017 zugänglich waren, und einzelne Publikationen, die unter "Weiterführende Informationen" genannt werden.

Stand: 28.08.2017

Die Autoren


Frau Knierim

Jun.-Prof. Dr. Andrea Knierim
Universität Hohenheim, Stuttgart
andrea.knierim@uni-hohenheim.de


Dr. Angelika Thomas

Dr. Angelika Thomas
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
angelika.thomas@hfwu.de


Sebastian Schmitt

Sebastian Schmitt
Universität Hohenheim, Stuttgart
schmitt.sebastian@mail.de