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Oecotrophologie, Ernährungsökonomie, Food Sciences et al. - Interdisziplinäre Studiengänge haben Zukunft

12.05.2016 erstellt von VDOE - BerufsVerband Oecotrophologie

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Der BerufsVerband Oecotrophologie beobachtet seit über zehn Jahren den Stellenmarkt. 2015 war ein erneutes Spitzenreiter-Jahr: Dem Verband lagen rund 1.600 Stellenausschreibungen mit Relevanz für die interdisziplinär ausgebildete Berufsgruppe vor.

Mehr als 1.000 Unternehmen suchten ganz gezielt nach Oecotrophologen und Oecotrophologinnen, Ernährungswissenschaftlern und Ernährungswissenschaftlerinnen und Absolventinnen und Absolventen fachverwandter Studiengänge. Ein wichtiger Arbeitgeber ist die Lebensmittelwirtschaft. Die Branche bot mehr als 40 Prozent aller vakanten Positionen. 2015 waren außerdem wieder viele Stellen an Hochschulen und Forschungsinstituten ausgeschrieben. Auch im Öffentlichen Dienst, im Dienstleistungs- und Servicebereich sowie in der Außer-Haus-Verpflegung werden zunehmend Allrounder mit breiter Ausbildung für Beratungs- und Managementaufgaben gesucht. Sie bringen mit, was Arbeitgeber brauchen: Kompetenzen in den Kernbereichen Ernährung, Lebensmittel und Versorgung sowie sozial- und wirtschaftswissenschaftliches Know-how. Oecotrophologen haben gelernt, Aufgaben aus verschiedenen Perspektiven zu beurteilen und spezialisieren sich in den Angeboten der 16 Hochschul-Standorte in Deutschland.

Arbeitsfelder

Die Lebensmittelwirtschaft setzt zunehmend auf Oecotrophologen für Aufgaben in Qualitätsmanagement und -sicherung. Etwa ein Drittel der Stellen kommt aus diesem Tätigkeitsfeld. Auch in Marketing und Vertrieb wird nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesucht, die die gesamte Wertschöpfungskette im Blick haben. 2015 gab es darüber hinaus wieder zahlreiche Stellen in Wissenschaft und Forschung sowie Produktion und Produktentwicklung. Positionen in der Ernährungsberatung und -information runden das große Bild des Arbeitsmarktes ab.

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