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Neue Impulse f├╝r die Inklusion in der Berufsbildung

21.11.2016 erstellt von Bundesinstitut f├╝r Berufsbildung (BIBB)

Tastatur mit einer Taste "Inklusion"
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Wie Inklusion beim ├ťbergang von der Schule in den Beruf konkret und erfolgreich gestaltet werden kann, zeigen Projekte, Modelle und gute Praxisbeispiele in insgesamt 14 Foren auf der heute und morgen in Hamburg stattfindenden bundesweiten Tagung "Teilhabe und Inklusion im ├ťbergang von der Schule in den Beruf".

Durch den Transfer der guten Praxisbeispiele in die Breite und den Erfahrungsaustausch der beteiligten rund 400 Expertinnen und Experten werden neue Impulse gesetzt und Perspektiven aufgezeigt, die das Thema Inklusion in der beruflichen Bildung st├Ąrken.

An der gemeinsamen Tagung des Bundesinstituts f├╝r Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit den Bundesl├Ąndern Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sowie unter Einbeziehung nahezu aller Bundesl├Ąnder sind auch Schulen, Betriebe und Kammern mit ihrer Expertise beteiligt. "Die Themen Digitalisierung der Arbeitswelt und Integration von nach Deutschland gefl├╝chteten Menschen pr├Ągen zurzeit die ├Âffentliche Diskussion. Wir d├╝rfen dabei aber andere, wichtige Themen, wie die Inklusion, nicht aus den Augen verlieren", betont BIBB-Pr├Ąsident Friedrich Hubert Esser anl├Ąsslich der Er├Âffnung. "Das Inklusionspotenzial des beruflichen Bildungssystems ist nach wie vor hoch und muss weiter erschlossen werden. Die Tagung leistet einen aktiven Beitrag dazu, die M├Âglichkeiten, Chancen und Perspektiven einer besseren Einbeziehung und F├Ârderung behinderter und benachteiligter Menschen in berufliche Bildung durch Vernetzung aller beteiligten Akteure noch intensiver auszuloten und umzusetzen. Dabei ist f├╝r eine erfolgreiche Gestaltung der Ausbildungspraxis insbesondere die enge Zusammenarbeit von Berufsschule und Betrieb von grundlegender Bedeutung."

Hamburgs Senator f├╝r Schule und Berufsbildung, Ties Rabe, unterstreicht als Gastgeber der Tagung: "Unser Ziel ist klar: eine inklusive Berufsbildung, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen entsprechend ihrer individuellen Kompetenzen, ihres Potenzials und ihrer Bed├╝rfnisse eine vollst├Ąndige Teilhabe an beruflichen Bildungsangeboten erm├Âglicht. Dies erproben ausgew├Ąhlte allgemeinbildende und berufsbildende Schulstandorte in Hamburg seit 2014 im Rahmen eines durch den Europ├Ąischen Sozialfonds gef├Ârderten Projekts gemeinsam mit Betrieben und Tr├Ągern am ├ťbergang Schule - Beruf; von der Berufs- und Studienorientierung, ├╝ber die Ausbildungsvorbereitung bis zur beruflichen Ausbildung."

Hintergrund

Hintergrund f├╝r die Durchf├╝hrung der Veranstaltung ist die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, mit der in Deutschland ein Prozess angesto├čen wurde, der im Kern den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern in Regelschulen in den Blick nimmt. Inklusion bezieht sich aber auf alle Bereiche des Bildungssystems und damit auch auf die berufliche Bildung und den ├ťbergang von der Schule in Ausbildung und Beruf.

Weitere Informationen

Die Fachstelle "├ťberg├Ąnge in Ausbildung und Beruf" (├╝beraus) im BIBB bietet im geschlossenen Bereich ihres Portals www.├╝beraus.de allen interessierten Expertinnen und Experten die M├Âglichkeit, sich zu diesem Thema weiter zu vernetzen und fachlich auszutauschen.