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Internationale Praktikantenprogramme sind wichtiger Qualifizierungsbaustein

01.03.2018

Mann mit Weltkugel
Foto: nito/stock.adobe.com

Etwas von der Welt sehen, sich dabei gleichzeitig fachlich weiterbilden und so auch die Grundlage für spätere Führungspositionen im Agrarbereich legen – für viele Studierende der Agrarwissenschaften oder auch landwirtschaftliche Absolventen, egal ob aus Deutschland oder aus dem Ausland, ist das eine attraktive Kombination. Sie entscheiden sich für ein mehrmonatiges Auslandspraktikum im Agrarbereich.

Internationale Praktikantenprogramme gelten als ein wichtiger Baustein zur Qualifizierung künftiger Fach- und Führungskräfte. Ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind für deutsche Unternehmen interessant, bringen sie doch Einblicke in ausländische Agrarstrukturen mit oder haben Erfahrungen wie die Wettbewerber in anderen Ländern denken und handeln.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert den internationalen Austausch. Für deutsche Studierende oder junge Berufstätige aus dem Agrarbereich vermittelt die Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes e.V. Auslands-Praktika.

Praktikantenprogramme für ausländische Studierende in Deutschland organisieren die Arbeitsgemeinschaft für Projekte in Ökologie, Landwirtschaft und Landesentwicklung in Osteuropa e.V. (APOLLO e.V.), die Deutsche Lehranstalt für Agrartechnik GmbH (DEULA-Nienburg) sowie der Verein Landwirtschaft und Ökologisches Gleichgewicht mit Osteuropa (LOGO e.V.).

Alle vier Programme kooperieren untereinander. Sie werden im Online-Spezial März der Fachzeitschrift B&B Agrar im Einzelnen vorgestellt.