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Grüne Berufe mit Zukunft

25.08.2016 erstellt von Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

Jugendliche im Gras
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Die Ausbildung in den Grünen Berufen der Landwirtschaft ist vielseitig, interessant und verlangt ein hohes Interesse, ein besonderes Gefühl sowie Leidenschaft für natürliche und technische Zusammenhänge.

Dabei sind auch die landwirtschaftlichen Betriebe gefragt. "Eine gute Ausbildung ist entscheidend für die berufliche und persönliche Entwicklung der Auszubildenden. Denn das Arbeiten mit landwirtschaftlichen Maschinen und die Versorgung und Pflege von Tieren sind mit einer hohen Verantwortung verbunden. Wer Einfühlungsvermögen für die Natur und technisches Verständnis mitbringt, ist genau richtig bei den Grünen Berufen. Engagierte Ausbildungsbetriebe im ganzen Land leisten einen enormen Beitrag dafür, dass die Grünen Berufe eine gute Zukunft haben", sagte Agrar-Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL am Montag, 22. August auf dem Stüblehof der Familie Mock in Markdorf, der bereits seit 1985 Ausbildungsplätze anbietet.

Mit Grünen Berufen das Land gestalten - Nachwuchs gesucht

"Rund 4.000 Auszubildende in Baden-Württemberg absolvieren derzeit eine Ausbildung in den 14 Grünen Berufen und gestalten schon heute unser Land aktiv mit. Dennoch klagen viele Betriebe über einen Fachkräftemangel und warten dringend auf junge und engagierte Leute. Eine Besonderheit der Agrarwirtschaft ist, dass die familiär geführten landwirtschaftlichen Betriebe aufgrund ihrer zunehmenden Größe und Spezialisierung künftig vermehrt auf interessierte Quereinsteiger zurückgreifen müssen. Ich freue mich über alle, die sich für die vielfältigen und spannenden Grünen Berufe entscheiden. Denn moderne Technologie und die direkte Verbindung zu Natur und Tieren - diese attraktive Kombination gibt es nur im Agrarbereich", so die Staatssekretärin.

Ob Gärtner, Landwirtin, Forstwirt, Winzerin oder ein anderer Grüner Beruf: Eine Berufsausbildung biete immer auch die Möglichkeit, sich weiter zu qualifizieren, zum Beispiel zur Meisterin oder zum Meister. "Selbst ein Hochschulstudium ist heute über den Weg der beruflichen Ausbildung und mehrjähriger beruflicher Tätigkeit möglich", erklärte Gurr-Hirsch.

Die Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater der unteren Landwirtschaftsbehörden sowie die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bei den Regierungspräsidien, den Bildungszentren und Forstbehörden auf Kreisebene agieren als Partner von Auszubildenden, Ausbildenden, Betrieben und Berufsschulen in Angelegenheiten der Berufsbildung in den landwirtschaftlichen Berufen. Dazu gehören neben der Berufsausbildung auch Ausbildungsabschnitte im Ausland oder ein Praktikum im Agrarbereich.

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