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Digitalisierung in der Berufsbildung intensiver diskutieren

16.04.2019

Schloss
Foto: Universität Siegen

Bei den Hochschultagen Berufliche Bildung in Siegen waren sich Referierende und Teilnehmende der Fachtagung Agrarwirtschaft einig: Das Thema Digitalisierung erfordert vertiefte Analysen und Diskussionen.

Welche Handlungsmöglichkeiten haben die verschiedenen Akteure der Berufsbildung? Welche Voraussetzungen bringen sie dazu mit und wie können sie unterstützt werden? Um die Digitalisierung in der beruflichen Bildung voranzutreiben, ist eine Verständigung bezüglich übergeordneter Bildungsziele notwendig, aber auch die Möglichkeit, im Unterricht individuelle Schwerpunkte zu setzen.

Wichtig für eine erfolgreiche Digitalisierung sind Lehrpersonen, die die Realität der beruflichen Praxis gut kennen und die Möglichkeiten zum Einsatz digitaler Hilfsmittel in den Arbeitsprozessen einschätzen können. Die Lehrenden sollten den didaktischen Blick auf die (digitalen) Lehr-Lern-Prozesse haben, ohne die fachliche Richtigkeit zu vernachlässigen.

An den Berufsschulen sind übergeordnete Konzepte rund um die Digitalisierung wichtig, vor allem aber ein ausdauerndes Vorgehen in kleinen Schritten. "Mutig sein", "Neues ausprobieren", "Sackgassen zulassen und einen langen Atem beweisen", "es lohnt sich" – diese Aussagen spiegeln den Grundtenor der Fachtagung Agrarwirtschaft wider.

Weitere Informationen

Dieses Fazit und weitere interessante Details finden Sie im Online-Beitrag April der Fachzeitschrift B&B Agrar.