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Deutschlands beste Nachwuchsgärtnerinnen und -gärtner gekürt

13.09.2019

Menschen auf einer Bühne bei der Siegerehrung
Fotos: AdJ (Andreas Hilger)

Im Rahmen der Festveranstaltung des Deutschen Gartenbautages am 6. September 2019 ehrte Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, die Siegerinnen und Sieger des diesjährigen Berufswettbewerbes für junge Gärtnerinnen und Gärtner.

In der Wettbewerbsstufe A (Auszubildende im 1. und 2. Ausbildungsjahr) gewann das Team aus Bayern die Goldmedaille, gefolgt von den Nachwuchsgärtnern aus Baden-Württemberg (Silber) und dem Team aus Hessen auf Platz 3 (Bronze). In der Wettbewerbsstufe B (Auszubildende im 3. Ausbildungsjahr und Gärtnerinnen und Gärtner mit abgeschlossener Berufsausbildung) erreichte ebenfalls das Team aus Bayern den ersten Platz und erhielt die Goldmedaille. Den zweiten Platz mit der Silbermedaille belegte das Team aus Rheinland-Pfalz, Platz 3 (Bronze) erlangte das Team aus Nordrhein-Westfalen.

Hans-Joachim Fuchtel überreichte im Namen der Schirmherrin, Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in den zwei Wettbewerbsstufen. Deutschlands besten Nachwuchsgärtnern und allen Teilnehmenden des Berufswettbewerbes gratulierten auch Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) und Florian Kaiser, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) e. V.

Bundesweit waren im Frühjahr über 6.000 Auszubildende und junge gärtnerische Fachkräfte bei diesem berufsständisch getragenen Wettbewerb, der alle zwei Jahre von der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner e. V. und dem Zentralverband Gartenbau e. V. ausgerichtet wird, an den Start gegangen. Für den Bundesentscheid in Heilbronn hatten sich bundesweit 22 Teams erfolgreich qualifiziert.

Zwei Tage lang hatten die 60 Finalisten ihr Wissen und Können bei der Lösung von insgesamt acht praxisbezogenen Aufgaben unter Beweis gestellt. Dabei ging es zum Beispiel um die Pflege eines Memoriam-Gartens oder das Messen und Schätzen mit Messgeräten des Gartenbaus. Am Stand der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Wissen über einen sicher verlaufenden Grabaushub beweisen. Weitere Aufgaben waren u.a. die Zuordnung verschiedener Kulturpflanzen, Fachgespräche und Maßnahmen über biologischen und mechanischen Pflanzenschutz oder das Betrachten und Erfühlen verschiedener Substratbestandteile. Kreativität und Gestaltungsvermögen mussten die Teams bei der Gestaltung eines Tischschmucks unter Beweis stellen.

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Quelle: Pressemitteilung des ZVG