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Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung verliehen

24.11.2015 erstellt von Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

drei Jungendliche
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Der diesjährige Arbeitgeberpreis für Bildung stand unter dem Motto: "Anforderungen des digitalen Zeitalters - Konzepte für ein zukunftsfähiges Lernen". Gewinner in der Kategorie "Berufliche Bildung" ist die Staatliche Fachschule für Gartenbau Heidelberg.

Im Rahmen des Deutschen Arbeitgebertages haben Ulrich Weber, Personalvorstand der Deutschen Bahn AG, und Dr. Christian P. Illek, Personalvorstand der Deutschen Telekom AG, herausragende Leistungen in der Bildungsarbeit mit dem Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung prämiert.

Die Preisträger

"Die Digitalisierung verändert unser Leben rasant - und digitale Kompetenzen werden immer wichtiger: im persönlichen Leben, im Beruf und für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Der Arbeitgeberpreis 2015 widmet sich darum dem Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter. In den vier Kategorien frühkindliche, schulische, berufliche und hochschulische Bildung zeichnen wir Institutionen aus, die Vorbilder sind, wenn es um zukunftsfähiges, vielfältiges Lernen mit und über digitale Medien geht," erklärt BDA-Vizepräsident Dr. Gerhard F. Braun. Die Gewinner sind:

  • Kategorie "Frühkindliche Bildung": Evangelisches Haus der Kinder Krumbach, Bayern
  • Kategorie "Schulische Bildung": Hohenstaufen-Gymnasium Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz
  • Kategorie "Berufliche Bildung": Staatliche Fachschule für Gartenbau Heidelberg, Baden-Württemberg
  • Kategorie "Hochschulische Bildung": Universität Duisburg-Essen, Nordrhein-Westfalen

Ulrich Weber, Personalvorstand der Deutschen Bahn, betont: "Für den diesjährigen Arbeitgeberpreis haben wir Bildungseinrichtungen gesucht, die auf die Arbeitswelt von morgen vorbereiten - und zwar mit Konzepten, die pädagogisch Sinnvolles mit technisch Möglichem kombinieren. Nur mit einem zukunftsorientierten Bildungssystem können wir als Innovationsstandort die Anforderungen des digitalen Zeitalters erfüllen. Unsere diesjährigen Preisträger leisten hier Pionierarbeit."

Dr. Christian P. Illek, Personalvorstand der Deutschen Telekom AG, ergänzt: "Obwohl die Kinder und Jugendlichen heute unmittelbar mit den neuen digitalen Technologien aufwachsen, spielen deren Nutzung und Reflexion im Bildungswesen bislang eine untergeordnete Rolle. Dabei erleichtern diese Kompetenzen die Lebensgestaltung in einer technisierten Welt - und sind für die zukünftige Innovationsfähigkeit der Unternehmen zentral. Wir laufen sonst Gefahr, als Wissensgesellschaft zu versagen, und gefährden damit unsere Zukunft und unseren Wohlstand. Digitales Außenseitertum ist Gift für Gesellschaft und Wirtschaft!"

Informationen zum Preisträger "Berufliche Bildung"

Die Staatliche Fachschule für Gartenbau Heidelberg zeichnet sich durch ein hervorragend umgesetztes Blended-Learning-Konzept zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung aus, das traditionelle Lehrmethoden mit moderner Technik kombiniert. Es ermöglicht zeitlich und räumlich flexibles Lernen und hilft den Studierenden, Beruf, Fortbildung und Familie in Einklang zu bringen. Die Altersstruktur der Studierenden reicht von Anfang 20 bis über 50. Die zentrale Lernplattform versammelt Unterlagen aus den Präsenzphasen sowie didaktisch gelungene, an unterschiedliche Zielgruppen angepasste digitale Lernmittel. Virtuelle Klassenräume bieten zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten. Die Lehrkräfte können trotz räumlicher Trennung individuelle Fragen zum Lernstoff behandeln. Der berufsbegleitende Weg zum Meister-Abschluss wird erleichtert, die Präsenzphasen entzerrt. Auch nach der Prüfung kann das Wissen über die Lernplattform aktualisiert werden. Die fortlaufende Weiterqualifizierung der Lehrenden und regelmäßige Evaluierungen sorgen für Qualität und Aktualität.

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