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"Aufstiegsfortbildungen im Gartenbau werden attraktiver"

03.03.2016 erstellt von Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG)

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Mit dem Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages vom 26. Februar 2016 zum Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) können nun auch Bachelorabsolventen von den Förderleistungen des "Meister-BAföGs" profitieren.

Der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) sieht insbesondere die Durchlässigkeit aus der akademischen Bildung in die berufliche Aufstiegsfortbildungsförderung als wichtigen Schritt, die Attraktivität von Aufstiegsfortbildungen wie dem Meister und Techniker zu steigern.

"Das Meister-BAf√∂G ist nun ein Aush√§ngeschild f√ľr unsere Nachwuchsgewinnung. Der Weg zur F√ľhrungskraft im Gartenbau h√§ngt in erster Linie von der Qualifikation ab. Die akademische und die betriebliche Ausbildung k√∂nnen diesbez√ľglich nicht unabh√§ngig voneinander behandelt werden. Die k√ľnftige Durchl√§ssigkeit von akademischer und beruflicher Bildung begr√ľ√üe ich", so der Vorsitzende des ZVG-Arbeitsausschusses f√ľr Bildungspolitik und Berufsbildung Ralf Kretschmer.

Novelle des AFBG

Der Bundestag hat am 26. Februar 2016 in zweiter und dritter Lesung die Novelle des AFBG beschlossen; und damit deutliche Verbesserungen der F√∂rderleistungen f√ľr das "Meister-BAf√∂G". Der maximale Unterhaltsbeitrag f√ľr Alleinstehende soll auf 768 Euro pro Monat steigen. Das ist ein Plus von 71 Euro. Der H√∂chstbeitrag f√ľr Lehrgangs- und Pr√ľfungskosten steigt von 10.226 Euro auf 15.000 Euro. Weitere S√§tze, Freibetr√§ge und Zuschussanteile werden ebenfalls erh√∂ht.

Der ZVG hatte gemeinsam mit dem Bundesverband der Studierenden und Absolventen des Hochschulstudiums der Fachrichtungen Gartenbau und Landschaftsarchitektur e. V. (BHGL) im Dezember 2015 mit einem Positionspapier auf die Notwendigkeit einer Durchlässigkeit von akademischer und beruflicher Bildung hingewiesen.

Die Novelle des AFBG wird unter Vorbehalt der Bundesratszustimmung am 1. August in Kraft treten.

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