Sie lesen im Schwerpunkt "Frauen sichtbar machen, stärken, vernetzen":

Gleichstellung im GAP-Strategieplan

Eine Hand dreht einen Holzwürfel, um ein Ungleichheitszeichen zwischen männlichen und weiblichen Symbolen in ein Gleichheitszeichen zu ändern.

Die Gleichstellung von Frauen und Männern stellt einen Grundwert der Europäischen Union dar und ist auch in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) verankert. Gleichstellungsaspekte werden im deutschen GAP-Strategieplan jedoch nur punktuell berücksichtigt. Wie lassen sich strukturelle Barrieren überwinden? Welche Schlussfolgerungen sind für Bildung und Beratung zu ziehen?

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Frauen gestalten Innovation

Kopf einer Frau, die nach oben schaut auf eine Glühbirne mit Pfeilen, die links verschlungen sind und rechts von der Glühbirne parallel zueinander liegen.

Frauen prägen die nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume: Sie entwickeln neue Vermarktungswege, setzen sich für Biodiversität ein oder stärken Gemeinschaften. Das EU-Forschungsprojekt FLIARA hat diese zukunftsweisenden Leistungen sichtbar gemacht und Maßnahmen erarbeitet, um das Innovationspotenzial von Frauen gezielt zu stärken.

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Empowerment-Programm für Frauen

Blick von unten auf eine Gruppe Frauen, die Ihre Hände zur Faust geballt zu einem Kreis in der Mitte zwischen Ihnen formen.

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen stellt als beratende und serviceorientierte Einrichtung im ländlichen Raum eine umfassende Unterstützung für land- und forstwirtschaftliche Betriebe bereit. In dieser Rolle entfaltet sie insbesondere im Kontext der zunehmenden Diversität der Akteursgruppen spezifische Angebote, die gezielt an Frauen gerichtet sind.

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WiN: Frauen vernetzen sich

Frau schaut in die Kamera und formt mit den Händen ein Herz

WiN ist in Nordrhein-Westfalen ein modernes Weiterbildungsnetzwerk für Frauen im Agrarbereich, das sich stetig weiterentwickelt und flexibel auf neue Interessen, Nischen und Bedürfnisse reagiert hat. Die vielfältigen Angebote vermitteln praxisrelevantes Grundwissen und ermöglichen den wertvollen Erfahrungsaustausch in Präsenz.

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IMF: Frauen gezielt unterstützen

Gruppe von Frauen mit grünen Westen steht in einer Anpflanzung.

Beispielgebend für Europa wurde in Baden-Württemberg das Programm Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum (IMF) entwickelt. Frauen werden dabei durch Bildungsmaßnahmen und durch eine finanzielle Förderung gestärkt, die es ihnen ermöglicht, eine Marktnische zu erschließen oder das bestehende Angebot ihres Unternehmens zu erweitern.

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Starke Zeichen für Unternehmerinnen

Gruppe von Frauen streckt den Arm in die Höhe und zeigt den Daumen hoch.

Die UN haben 2026 zum „International Year of the Woman Farmer“ erklärt und rücken damit die Bedeutung von Frauen in der Landwirtschaft weltweit in den Fokus. Das wird auch in Deutschland als Chance begriffen, um das Engagement von Frauen als landwirtschaftliche Unternehmerinnen sichtbar zu machen, ihre Arbeit anzuerkennen und zu stärken. Passend dazu setzen LandFrauen in ihren Verbänden mit zahlreichen Aktivitäten ein starkes Zeichen.

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Mehr Mut zur Führung

Frau lehnt mit den Armen auf einem Geländer und lächelt in die Kamera.

Sie fahren den Traktor, sie melken die Kühe, sie machen die Büroarbeit – die zentrale Rolle von Frauen in der Landwirtschaft spiegelt sich noch lange nicht in ihrer rechtlichen Position wider. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) und die Landwirtschaftliche Rentenbank wollen das mit einem Coaching-Programm ändern.

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Wie Weiterbildung Frauen stärkt

Frau steht neben einer Pinnwand und erklärt etwas.

Gezielte Weiterbildungs- und Coachingangebote unterstützen Frauen darin, ihre Kompetenzen auszubauen, Netzwerke zu stärken und ihre Rolle souverän und individuell zu gestalten. Ob praxisnah, persönlich oder politisch – Ziel ist, Frauen in alle Richtungen zu fördern und sie für ihre Arbeit fit zu machen. Die Andreas Hermes Akademie hat dazu ein breites Angebotsspektrum entwickelt.

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Mit "Kompass" in die Zukunft

Junge Frauen stehen in einer Reihe mit der Hand an einem Geländer und lächeln

Das Mentoring-Programm „Kompass“, eine Initiative des Deutschen Bauernverband (DBV)-Fachausschusses Unternehmerinnen, möchte Frauen Rückenwind geben: für ihre Arbeit im Betrieb, für das Ehrenamt und für mehr Sichtbarkeit. Dabei helfen erfahrene Mentorinnen, gezieltes Coaching und Netzwerke.

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Frauen sichtbar machen, stärken, vernetzen

Bäuerin steht auf der Kuhweide in den Bergen

Eine Landwirtschaft ohne Frauen ist undenkbar. In der Schweiz machen sie einen Drittel der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte aus. Frauen, die in dieser traditionellen Männerdomäne eine aktive Rolle einnehmen, sind aber oft unsichtbar und wenig vernetzt. Um dies zu ändern, haben Vision Landwirtschaft und die Berner Fachhochschule, Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (BFH-HAFL) ein gemeinsames Projekt gestartet.

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