Am 3. März veranstaltete das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) die Fachkonferenz "Starke Frauen - starke Landwirtschaft" in Berlin, im Rahmen des UN-Jahres "International Year oft he women farmer". Ziel der Veranstaltung war es, Frauen und ihre Leistungen in der Landwirtschaft sichtbar zu machen.

Zentrales und diskutiertes Thema war die Rolle der Frau in der Landwirtschaft und wie Frauen in ländlichen Räumen stärker gefördert werden können. “Frauen sind eine tragende Säule der Landwirtschaft. Ohne sie hat die Landwirtschaft keine Zukunft”, stellte dann auch gleich Alois Rainer, Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, MdB, klar und verwies in diesem Zuge auf die „Landfrauenstudie“.

https://www.bmleh.de/DE/themen/laendliche-regionen/ehrenamt/landfrauen-studie.html

In den anschließenden Diskussionsrunden war es ein wesentliches Anliegen der Gäste, die Leistungen und Beiträge von Frauen sichtbar machen zu wollen, Möglichkeiten zur Stärkung ihrer Positionen aufzuzeigen und Impulse zur Gleichstellung zwischen Frauen und Männern zu geben. Für eine zügige Umsetzung müssten Rahmenbedingungen verbessert und strukturelle Hürden abgebaut werden, betonte Susanne Schulze Bockeloh, Vizepräsidentin Deutscher Bauernverband. So solle es zudem eine bessere GAP-Förderung (Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union) für Frauen geben und die traditionelle Hofnachfolge überdacht werden. Sie unterstrich auch die Bedeutung des Netzwerkens und der Mentoring Programme für Frauen, wie das „Mentoring-Programm Kompass“ des Deutschen Bauernverbandes. 

Die Veranstaltung bot zahlreiche Möglichkeiten zum Networking und wurde live im Streaming übertragen. Schlussendlich waren sich alle Teilnehmenden einig, dass jetzt die Zeit zum Handeln gekommen sei, um alle guten Ansätze und Vorschläge umzusetzen.
https://www.ktmlandingpage.bmleh.de/starkefrauen-starkelandwirtschaft