
Das Schwerpunktkapitel des BIBB-Datenreports (https://www.bibb.de/datenreport-2025) widmet sich dem Thema "Einwanderungsgesellschaft" und betrachtet in verschiedenen Facetten, inwieweit das deutsche Berufsbildungssystem Zugänge, Teilhabe und Integration und damit den Bildungserfolg von allen Menschen – mit und ohne Einwanderungsgeschichte – fördert beziehungsweise ermöglicht.
Parallel mit dem Erscheinen des Berufsbildungsberichts (https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/service/publikationen/der-berufsbildungsbericht-2025-273882)veröffentlicht der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auch seine Stellungnahme. Darin wird betont, dass die berufliche Aus- und Fortbildung sowohl für die Unternehmen als auch für die kommenden Generationen von großer Bedeutung sei und die Deckung des künftigen Fachkräftebedarfs eine zentrale Herausforderung darstelle. Zur Stärkung der Berufsbildung sowie zur Steigerung der Neuvertragszahlen seien unter anderem eine Reduktion der Passungsprobleme am Ausbildungsmarkt, eine Erhöhung des Stellenwerts der beruflichen Orientierung an allen Schulen sowie eine Förderung der Gleichwertigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung erforderlich. Die neue Bundesregierung ruft der BIBB-Hauptausschuss dazu auf, „die Berufsbildung im Blick zu behalten und hier deutlich spürbare Impulse zu setzen".
Der BIBB-Hauptausschuss hat die gesetzliche Aufgabe, die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Berufsbildung zu beraten. Dazu gehört laut Berufsbildungsgesetz (BBiG) auch die Stellungnahme zum Entwurf des Berufsbildungsberichts. Der Hauptausschuss ist zu gleichen Teilen mit Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen besetzt. BIBB



