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Arbeitsmarkt

Zahlen für August 2010

Arbeitslosenzahl: 3.188.000

- im Vergleich zum Vormonat:
-4.000

- im Vorjahresvergleich:
-283.000

Arbeitslosenquote: 7,6 Prozent

Stellenangebote: 396.000

Erwerbstätige: 40,35 Millionen

Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Menschen in Unternehmen (WeGebAU)

Besprechung auf dem Feld

Weiterbildung älterer Menschen

WeGebAU ist ein Programm der Bundesagentur für Arbeit, die Geringqualifizierten und älteren Arbeitnehmern u.a. auch in Betrieben des Garten- und Landschaftsbaus sowie in Forstbetrieben, die Möglichkeite geben soll, sich für die Anforderungen in ihren Berufen und Betrieben fachlich weiter zu qualifizieren.

Geringqualifizierte und Ältere sind meistens die ersten, die bei betrieblichen Umstrukturierungen ihren Arbeitsplatz verlieren. Die folgende Arbeitslosigkeit ist gekoppelt mit einer geringen Chance auf Wiedereingliederung in die Arbeitswelt.

Das Programm WEGebAU  läuft bis zum Jahr 2011. Es soll die Bereitschaft und das Interesse von Betrieben zur Weiterbildung ihrer Beschäftigten wecken. Mit einem Budget von 200 Millionen Euro können voraussichtlich rund 50.000 Personen mit Qualifizierungsdefiziten und Ältere gefördert werden.

Zielgruppen:

 

An- und ungelernte Arbeitnehmer, d.h. Beschäftigte ohne Berufsabschluss

Die Agentur fördert das Nachholen eines fehlenden Berufsabschlusses oder einer zertifizierten Teilqualifikation. Der Arbeitgeber erhält einen Zuschuss bis zu 100 % zum Arbeitsentgelt für den Zeitraum, in dem der Mitarbeiter bedingt durch die Weiterbildung keine Arbeitsleitung erbringen kann (einschließlich der pauschalierten Sozialversicherungsbeiträge). Der Arbeitnehmer bekommt die Lehrgangskosten und die anfallenden Kosten über Fahrgeld und Unterkunft erstattet.

Ältere Arbeitnehmer ab 45 Jahre

Bei dieser Zielgruppe müssen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden, die über arbeitsplatzbezogene Anpassungen hinausgehen. Erstattet werden in diesem Programmteil die Lehrgangskosten sowie Fahrgeld und anfallende Kosten bei auswärtiger Unterbringung.

Vorteile für den Arbeitgeber:

  • ein individueller Qualifizierungsbedarf des Arbeitnehmers wird im Rahmen der Tätigkeit am Arbeitsplatz festgestellt
  • die Qualifizierung kann in Zeiten geringer Arbeitsauslastung oder niedrigem Arbeitsvolumen erfolgen.
  • die Inhalte der Qualifizierung können auf die Anforderungen des Betriebes ausgrichtet werden.
  • Gewährung des Arbeitsentgeltzuschusses für weiterbildungsbedingte Ausfallzeiten im Betrieb
  • Erstattung der Weiterbildungskosten an Arbeitnehmer

Durch diese Maßnahmen wird Personalabbau vermieden, die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmer verbessert und dem Fachkräftemangel entgegengewirkt.

Qualifizierte Mitarbeiter sind wichtig zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit in den Unternehmen. Sie sind flexibel einsetzbar, neuen Anforderungen und veränderten Arbeitsplatzbedingungen besser gewachsen.

Alle, die mit der Aus- und Weiterbildung im Agrarbereich zu tun haben, sollten den infrage kommenden Arbeitnehmern die Chance geben, sich beruflich weiterzuentwickeln.

Kontakte und weiter Informationen im Faltblatt