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Hufbeschlagschmied/in
Der Hufschmid und die Hufschmiedin (offizielle Bezeichnung: Hufbeschlagschmied/in) fertigen individuelle Hufeisen für Pferde und befestigen sie. Auch die Hufpflege und Beratung von Pferdebesitzer/innen gehören zu ihren Aufgaben. Dabei kommen Hufschmiede viel herum, da die Kunden vor Ort besucht werden: Sie besuchen mit einer mobilen Hufschmiedewerkstatt Reitvereine, Gestüte oder Landwirte.
Der Beruf gilt als Fortbildung im Schmiedehandwerk und deshalb wird eine Ausbildung vorausgesetzt - meistens im Bereich Metall. Ist die abgeschlossen, absolvieren angehende Hufschmiede ein einjähriges Praktikum und einen viermonatigen Lehrgang. Hufschmiede müssen eine Menge über Pferde wissen, angefangen vom Hufmechanismus bis hin zu Krankheiten wie zum Beispiel Hufgeschwüren. Sie müssen nicht nur handwerklich begabt sein sondern auch Einfühlungsvermögen für die Pferde haben.
Zum 1. Januar 2007 traten ein neues Hufbeschlaggesetz und eine Hufbeschlagverordnung in Kraft, welche das bislang geltende von 1945 mit seinen Verordnungen von 1965 und ersetzen.
Der Erste Deutscher Hufbeschlagschmiede Verband (EDHV) informiert auf seinen Seiten ausführlicher zur Ausbildung und bietet auch eine Jobbörse an.









