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Landwirtschaft dual an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Bachelor-Studium + Berufsausbildung zur Landwirtin/zum Landwirt
Ab Juli 2010 kann der Bachelor-Studiengang Landwirtschaft (Triesdorf) im dualen System absolviert werden. Dabei können Interessenten im Rahmen eines Verbundstudiums in rund 4,5 Jahren den akademischen Abschluss Bachelor of Science sowie den Ausbildungsabschluss als Landwirtin oder Landwirt erwerben.
Das Bachelor-Studium Landwirtschaft am Standort Triesdorf bietet eine moderne Berufsqualifizierung für die nachhaltige Erzeugung von landwirtschaftlichen Produkten und schafft die Grundlage für spätere Management-Tätigkeiten als Führungskräfte in Agrarbetrieben und ländlichen Dienstleistungsbetrieben. Im Studienverlauf kann die Studierende oder der Studierende individuell Vertiefungsrichtungen wählen und ihr oder sein Studium auf die individuellen Bedürfnisse abstimmen. Insgesamt besteht die reine Studienzeit aus sieben Semestern - sechs Theorie- und ein Praxissemester. Ergänzt durch die 24-monatige Berufsausbildung zur Landwirtin oder zum Landwirt schafft das duale Studium optimale Voraussetzungen für die berufliche Zukunft im Fachbereich der Landwirtschaft.
Weitere Informationen:
Landwirtschaft dual an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Dualer Einstieg ins Geisenheimer Weinbau-Studium
Aktuelle Entwicklungen am Studienstandort Geisenheim der Hochschule RheinMain
Im Rahmen der Umstellung auf die Bachelor/Master-Studiengänge verzeichnet auch der Fachbereich Geisenheim der Hochschule RheinMain eine intensivere Nachfrage nach der Möglichkeit, Ausbildung und Studium zu kombinieren und so die gesamte Ausbildungszeit zu verkürzen.
Auf der Basis einer Vereinbarung zwischen der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und dem Fachbereich Geisenheim der Hochschule RheinMain (bis 1. September 2009 Fachhochschule Wiesbaden) werden den Studieninteressierten mit einer Hochschulzugangsberechtigung und einem Ausbildungsvertrag zur Winzerin/zum Winzer die praktischen Studieninhalte des Weinbaustudiums in Geisenheim auf die Lehrzeit angerechnet.
Hierbei gibt es vielfältige, freie Gestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich des zeitlichen Verlaufs von Lehre und Studium, die letztlich zu einer Verkürzung der Ausbildungs- und Studienzeit führen.
Weitere Informationen:
Presseinformation mit Beispiel und Ansprechpartnern (pdf-Datei / barrierefrei)
Schaubild und Zeitplan (pdf-Datei / nicht barrierefrei)
Masterstudiengang "Crop Protection"
Universität Göttingen
„Crop Protection“ (Kulturpflanzenschutz) heißt ein neuer englischsprachiger Masterstudiengang an der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen. Das interdisziplinäre Programm beschäftigt sich mit Schäden an Kulturpflanzen, wie man sie begrenzen kann und welche Bedeutung dieser Pflanzenschutz für die Gesellschaft und die Umwelt hat. „Crop Protection“ startet zum Wintersemester 2010/2011 mit 20 Studienplätzen. Zulassungsvoraussetzung ist ein Bacherlorabschluss in den Agrarwissenschaften oder einem anderen Fach der Pflanzenwissenschaften.
Der Studiengang vereint die Fachgebiete, die sich mit dem Auftreten und den Folgen von Krankheitserregern und Schädlingen an Kulturpflanzen befassen. Zudem stehen die Entwicklung und Anwendung von effizienten vorbeugenden und therapeutischen Bekämpfungsmaßnahmen auf dem Programm sowie deren Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Die Studierenden können aus einem reichhaltigen Modulangebot aus den Bereichen Phytopathologie, Entomologie, Virologie, Biotechnologie, Pflanzenzüchtung, Agrartechnik, Toxikologie und Agrarökonomie wählen.
Die Fakultät kooperiert in dem Programm mit staatlichen Einrichtungen der Agrarforschung und mit Unternehmen aus der Wirtschaft, um Studierenden einen attraktiven Praktikumsplatz zu vermitteln oder bei Lehrveranstaltungen. So können die Studierenden frühzeitig ihre Studieninhalte auf die aktuellen Anforderungen im nationalen und internationalen Berufsfeld Pflanzenschutz ausrichten. Absolventen sind qualifiziert für internationale Fach- und Führungsaufgaben in der Agrarforschung, in Industrie und Ministerien, internationalen Organisationen oder im Umweltschutz. Informationen zum Studiengang stehen im Internet unter der Adresse www.uni-goettingen.de/de/135654.html.
Internationaler Masterstudiengang Organic Agriculture and Food Systems (EUR-Organic)
Universität Hohenheim
Während der Bio-Anbau weltweit zunimmt, werden qualifizierte Fachkräfte sowohl international als auch in Europa knapp. Der Ökosektor ist heute international vernetzt. Daher bieten die Universität Hohenheim (UHOH), Deutschland gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur, Wien (BOKU), Österreich1 und der Warsaw University of Life Sciences (WULS), Polen ab dem Wintersemester 2010/2011 den englischsprachigen Studiengang „Masterstudiengang Organic Agriculture and Food Systems (EUR-Organic)“ an. In diesem Studiengang können Ökolandbau-interessierte Studierende einen Doppelabschluss von zwei der Partneruniversitäten erwerben - ein Abschlusszeugnis, das den beruflichen Weg in zwei europäische Länder öffnen kann.
Schwerpunkte sind soziologische und ökonomische Aspekte des Ökologischen Landbaus, Märkte und Marketing, pflanzliche und tierische Erzeugung, die Verarbeitung ökologisch erzeugter Lebensmittel sowie der ökologische Landbau in den Tropen und Subtropen. Je nach Partneruniversität können die Studierenden unterschiedliche Profilrichtungen auswählen. Dabei wird dem holistischen Ansatz des Ökologischen Landbaus Rechnung getragen - besonders an der BOKU steht der Systemansatz in Forschung und Lehre im Zentrum.
Die Regelstudienzeit umfasst vier Semester. Zugelassen werden jährlich maximal 40 Studierende aus der EU und außereuropäischen Ländern. Voraussetzung ist in der Regel ein überdurchschnittlicher Bachelor-Abschluss eines Universitäts- oder Fachhochschulstudiums oder eine gleichwertige Qualifikation im Agrar- bzw. Lebensmittelbereich mit mindestens dreijähriger Regelstudienzeit. Unterrichtssprache ist Englisch, daher muss bei der Bewerbung ein entsprechender Nachweis der Englischkenntnisse beigelegt werden. Die Bewerbung erfolgt in den ersten drei Jahren über die Universität Hohenheim. Im Wintersemester 2010 erfolgt der Studienbeginn an der Universität Hohenheim, die Vertiefung in die Profilrichtungen wird dann im 3. und 4. Semester an den Partneruniversitäten vollzogen. Neben dem Doppelabschluss ist es nach wie vor möglich, die Ökolandbau-Studiengänge an der BOKU und der UHOH mit einem österreichischen bzw. deutschen Abschluss zu beenden.
Die Universität Hohenheim hat bereits Erfahrung mit dem internationalen, englischsprachigen Masterprogramm „Organic Food Chain Management“. Der Studiengang „Organic Agriculture and Food Systems“ erweitert dieses Angebot. Aktuell sind 70 Studierende aus 23 Nationen eingeschrieben - aus China über Deutschland und Russland bis hin zu Kamerun.
Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie im Internet unter www.Eur-Organic.EU oder direkt bei der Koordinatorin des Studiengangs, Frau Kerstin Hoffbauer, organicfood@uni-hohenheim.de.
Bachelorstudiengang Sustainable Agriculture in englischer Sprache
Hochschule Rhein-Waal
Ab dem Wintersemester 2010/2011 wird an der Hochschule Rhein-Waal am Standort in Kleve der englischsprachige Bachelorstudiengang Sustainable Agriculture angeboten.
Zentrale globale Themen wie u.a. der Klimawandel mit sich verändernden Wetterbedingungen, die zunehmende Bodenzerstörung und der Verlust der Artenvielfalt werden ebenso bearbeitet wie die Fragen der Welternährung, der starken Preisschwankungen für Agrarprodukte und der Einkommenssicherung von Landwirten und Gärtnern in einer globalisierten Welt.
Sustainable Agriculture ist eine angewandte Systemwissenschaft und zeichnet sich durch die Kombination technischer, natur-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Fächer aus. Die Analyse von Agrarsystemen wird daher in verschiedenen integrierten Projekten erlernt und geübt. In dem anwendungsorientierten Studium wird dabei ein hohes Maß an Praxisbezug realisiert. Neben der Vermittlung von fachlichen Inhalten und dem Auf- und Ausbau methodischer Fähigkeiten, werden auch die sozialen Kompetenzen jedes Einzelnen gestärkt. Selbstorganisiertes Lernen als Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts und integraler Bestandteil eines Hochschulstudiums wird von Beginn an gefördert.
Weitere Informationen:







