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Bundesweit noch über 1500 Ausbildungsplätze unbesetzt
22.06.2007 Deutscher Bauernverband
Gute Einstiegs- und Zukunftschancen in landwirtschaftlichen Berufen
Kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres 2007/2008 zum 1. August 2007 stehen in den „grünen Berufen“ bundesweit noch etwa 1.500 unbesetzte Ausbildungsplätze zur Verfügung. Diese Größenordnung ermittelte der Deutsche Bauernverband (DBV) kürzlich in einer bundesweiten Umfrage zur aktuellen Ausbildungsplatzlage. Demnach bieten Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft, im Gartenbau, dem Weinbau, der Milchwirtschaft, Pferdewirtschaft, Fischwirtschaft und Hauswirtschaft in den meisten Bundesländern noch freie Ausbildungsplätze an. Konkrete Informationen über freie Ausbildungsplätze sind über das Internet unter den Adressen www.arbeitsagentur.de (Bundesagentur für Arbeit) oder www.bildungsserver-agrar.de (bundeszentrales Bildungsportal mit Verlinkungen in die Regionen) sowie direkt in den Regionen bei den Ausbildungsberatern der jeweiligen zuständigen Stelle für die Berufsbildung (z.B. Landwirtschaftskammern und -ämter) abrufbar.
Die Agrarberufe bieten nach Aussage des DBV eine abwechslungsreiche berufliche Tätigkeit im Umgang mit Pflanzen, Tieren und moderner Agrartechnik sowie im Dienstleistungsbereich. Der Abschluss einer Berufsausbildung eröffne gute Entwicklungs- und Verdienstmöglichkeiten in den jeweiligen Einsatzfeldern einschließlich der vor- und nachgelagerten Bereiche, stellte der DBV fest. Gesucht würden nicht nur Jugendliche mit land- oder agrarwirtschaftlichem Hintergrund, sondern auch motivierte und engagierte Jugendliche aus anderen Gesellschaftsgruppen. Benötigt würden auch qualifizierte Fachkräfte, die als Arbeitnehmer/innen in den landwirtschaftlichen Betrieben Verantwortung übernehmen wollen. Nach Einschätzung des DBV eröffnen sich besonders für angehende Führungskräfte gute Perspektiven in den „grünen Berufen“, würden doch aufgrund der derzeitig relativ hohen Altersstruktur der Erwerbstätigen zunehmend betriebliche Führungskräfte rege nachgefragt.
Von jugendlichen Ausbildungsplatzbewerberinnen und -bewerbern erwarten die Ausbildungsbetriebe im Regelfall mindestens den Hauptschulabschluss, das notwendige persönliche Interesse am jeweiligen Beruf sowie berufliches Engagement, Eigeninitiative und Verantwortungsbereitschaft, stellte der DBV fest. Aufgrund der Technisierung und der gewachsenen beruflichen Anforderungen seien auch die in den allgemeinbildenden Schulen vermittelten naturwissenschaftlichen, rechnerischen und sprachlichen Fähigkeiten beim Ausbildungseinstieg eine wichtige Voraussetzung.








